Christliche Missionare: Sterben für Gott?
Missionieren unter Lebensgefahr. Dazu war auch Christina* bereit. Für die christlich-fundamentalistische Organisation “Jugend mit einer Mission” ist sie nach Afghanistan gereist. In einer kleinen Ortschaft ging sie dort von Tür zu Tür, um den Einheimischen von Jesus zu erzählen. Auch wenn das Missionieren alles andere als erwünscht war: “Manche reagieren aggressiv. Wollen Dich umbringen, wie im Jemen oder so. Wenn ich das mitkriege, gehe ich weiter. In mein Zimmer und bete für sie.” Christina ist heil nach Hause gekommen.
Hände halten ein Holzkreuz © picture-alliance/ dpa/dpaweb © picture-alliance/ dpa/dpaweb Fotograf: picture-alliance
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Im Jemen wurden vor Kurzem zwei junge Bibelschülerinnen aus Deutschland ermordet, das Motiv der Tat ist aber noch unklar. Fest steht: In vielen islamischen Ländern begeben sich christliche Missionare in Lebensgefahr. Anhänger von “Jugend mit einer Mission” reisen weiterhin in die gefährlichsten Regionen der Welt. Sie nehmen offenbar in Kauf, dass die Missionare dort für Gott ihr Leben lassen.
Schwer begreiflich – trotzdem hat sich jetzt sogar die evangelische Amtskirche vor solche Gruppen gestellt und sie gegen einen kritischen Bericht des ZDF verteidigt. Panorama über evangelikale Missionare.
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Der Unterschied zwischen den Vertretern des Wissens und den Vertretern des Glaubens besteht darin, dass Wissenschaftler wissen, dass sie nur etwas “glauben” (= für „wahr“ halten), was heute zwar angemessen erscheint, morgen aber möglicherweise schon überholt ist, während Gläubige glauben, etwas zu wissen, was auch morgen noch gültig sein wird, obwohl es in der Regel schon heute widerlegt ist .
Wissen statt Glauben – Michael Schmidt-Salomon
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